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 Die Krone als Wirtshausmuseum

 
   
           Krone Außenbereich: Gartenwirtschaft, Details der Vorderseite       und die ehemalige Toilette

 

Die markante Aufschrift "Gasthaus zur Krone" ist auf den Fotos von 1898 und 1905 noch nicht zu sehen,
es ist fast sicher, dass sie erst von den Eheleuten Kallfaß nach dem Kauf 1920 angebracht wurde.

Vor der „Krone" liegt die neu gestaltete Gartenwirtschaft mit der Bruchsteinmauer, mit der Pflasterung aus von überall zusammengetragenen
alten Pflastersteinen, mit einer achteckigen Eichenbank um eine rotblühenden Kastanie, mit Rosen- und Lavendelrabatten, der aus drei
 Sandsteinquadern vom Abriss der alten Bogenbrücke nach Gresgen gebildeten Sitzecke (nicht im Bild), des vom „Ochsen" stammenden
Wegweisers "Paris - Moskau - Reetz" (ganz links), das Gartenschankhäuschen und die von der Lasser-Brauerei gestiftete Gartenbeleuchtung.

Durch die heute bepflanzte, mächtige Granitquadermauer ist das frühere „Krone-Gäßle" verloren gegangen, durch das Generationen
 von Schülern gegangen sind und um „Krone" und Rathaus „Räuber und Schandarm" gespielt haben.

                               

                     Die schwere Schiefertafel vom „Pflug" in Dossenbach, auf der                    Die schmiedeeiserne Wetterfahne mit den 2 geflügelten     
               die jeweiligen „Krone"-Veranstaltungen in Kreide angekündigt werden.                Pegasus-Pferden des ehem. "Rössle" in Niedertegernau.     

 

             

Auf dem Schlussstein des großen Sandsteinbogens in den Gewölbekeller ist die Jahreszahl 1799
und auf dem Schlussstein des Haupteingangs die Jahreszahl 1820 eingemeißelt.
Das sind keine Altersangaben zur „Krone", das sind lediglich Umbaudaten.

 

Krone Außenbereich: Rückseite mit ehemaliger Toilette, dem "Schisshüsli"

Wenn wir den Hintereingang des langen „Krone"-Gangs verlassen, sehen wir gegenüber liegend - hier links im Bild - das alte,
noch bis 1996 benutzte Toilettenhäuschen, allgemein „Schisshüsli" genannt. 1901 hatte man es nach noch vorliegenden Plänen
von Zimmermeister Johann Georg Stolz aus Tegernau für Johann Friedrich Hug erbaut.

2002 wurde es von 23 Schülern der Gewerbeschule Schopfheim unter Leitung von Architekt Jakob Rauter restauriert
und mit alten Biberschwänzen eingedeckt.

    

Links eines der beiden Plumpsklos für Gäste und die Wirtsleute, rechts das mit Teer angestrichenen Pissoir.
Der stechende Geruch ist zwischenzeitlich verflogen, die hölzernen Klodeckel, das geschnittene Zeitungspapier
auf Drahthaken, alte Klobürsten und Zündholzschachteln zum heimlichen Rauchen zeugen noch von früheren Zeiten.

 

 

Die Krone als Wirtshausmuseum

Erdgeschoss: die Gaststube und das "Herrenzimmer"

Obergeschoss: Der "blaue"Saal und die Stube der Luis'

Einsichten in historische Baudetails der Wände und Fußböden

 

Fotos: KUK/Hansjürg Baumgartner; Texte: Hans Viardot

 

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