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 Die Krone als Wirtshausmuseum

 


Einsichten in historische Baudetails:

Fassade:

In der Giebelfront zur Strasse sind alle Fenster mit Sandstein-Leibungen versehen,
bis auf das 2. von links in der untersten Reihe, dieses besitzt noch die ursprünglichen Leibungsbalken aus Holz.
Bei der Restaurierung wurden die originalen Einfach-Verglasungen beibehalten, lediglich die traditionellen
(Winter-)Vorfenster wurden, da alterungsbedingt total verschlissen, durch originalgetreue Neuanfertigungen ersetzt.

 

EG:

Ein "Fenster" mit betretbarer Glasplatte im Flurs des EG lässt diesen tief liegenden, ursprünglichen Pflasterboden
erkennen. Nach Überlieferung soll ein offizielles Wegerecht für den Hausgang durch die Krone bestanden haben,
was eventuell das für einen Innenraum ungewöhnlich grobe Pflaster erklären könnte.

 

Ein weiteres „Fenster" in der Wand des EG zeigt den Zustand zu Beginn der Renovierung und damit die unterschiedlichen Bautechniken
 und Baumaterialien aus früheren Jahrhunderten: die Bruchsteine, den auf Strohmatten aufgebrachten Putz und die weiße Kalkfarbe.

 

Ein „Fenster" im restaurierten alten Holzboden zeigt die ursprüngliche Pflasterung der Küche mit unregelmäßigen,
von Ruß und Fett der Herdstelle schwarzgefärbten Pflastersteinen.

In der Küche wurde 2002 beim Legen der Kanalisation in dem freigelegten alten Sandbett das „Krone"-Fläschchen gefunden.

 

OG:

Ein „Fenster" in der ehemaligen "Schlafkammer der Frieda" zeigt eine mit Glanzruß imprägnierte Bruchsteinmauer, sie ist der Hinweis
auf eine zweite Küche mit darüber liegender Rauchkammer, herrührend von einer zeitweisen früheren Längsteilung des Gebäudes.

Gegenüber dem Krone-Saal gelegen, wird das Zimmer als Schank- und Cateringraum für die dort stattfindenden Veranstaltungen genutzt.

 

 

Die Krone als Wirtshausmuseum

Außenbereich: Gartenwirtschaft, Details der Vorderseite und die ehemalige Toilette

Erdgeschoss: die Gaststube und das "Herrenzimmer"

Obergeschoss: Der "blaue"Saal und die Stube der Luis'

 

 

Fotos: KUK/Hansjürg Baumgartner; Texte: Hans Viardot

 

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