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Presse - Aktuell

 

MT - Bericht vom 19. April 2017

 

 

Prächtige Werke eines einsamen Künstlers

Ernst Schleith - ein großer Künstler des Kleinen Wiesentals

 
Das Schleith-Museum in Wieslet beherbergt die bedeutendste Sammlung von Werken
des Künstlers aus dem Kleinen Wiesental.    Foto:
KuK

 Kürzlich brachte Hans Viardot vom Verein Kunst und Kultur Kleines Wiesental (KuK) den Besuchern im Ernst Schleith-Museum in Wieslet das Leben und Wirken des Malers aus dem Kleinen Wiesental näher.

Im Schleith-Museum hängen inzwischen über 90 Originale, darunter seltene Ölbilder sowie zahlreiche Bleistiftzeichnungen.

KuK nimmt für sich in Anspruch, die größte Sammlung von Schleith-Bildern zu besitzen.

Die Besucher zeigten sich beeindruckt davon, mit welcher unvorstellbaren Akribie Ernst Schleith Landschaften und Porträts mit Bleistift zeichnete, die in ihrer Ausdruckskraft noch über Fotografien hinausgehen, da Schleith das Spiel mit Licht und Schatten meisterhaft beherrschte. Viardot sprach daher bei diesen Bleistiftzeichnungen auch von „Bleistiftgemälden“.

Den prächtigen Werken steht das karge und einsame Leben des Wiesleter Künstlers gegenüber, der sich oft als „einsamer Wanderer“ oder als „Heimatloser“ in die Landschaften des Tales hinein malte und der in der Kunstwelt seiner Zeit nie ankam.


Hans Viardot (Mitte) berichtete den Besuchern vom Werk und Leben
des Künstlers Ernst Schleith.   Foto: KuK-Archiv

 Nachdem 1994 eine Ernst-Schleith-Gedächtnisstube im „Maien“ in Wieslet eingerichtet worden war, erfolgte 1996 die Eröffnung des Ernst Schleith-Museums im ehemaligen Atelier des Malers im Dachgeschoss des Wiesleter Schulhauses.

 Verbunden war diese Schleith-Führung mit einem kunsthistorischen Gang durch das Dorf Wieslet und mit einem Abschluss in der Schleith-Gedächtnisstube im „Maien“.

 

 

Original-Bericht: MT/KuK/H. Viardot
 

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