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Die Chronik der sonntäglichen "Krone - Frühschoppen"

 

 

 

Ran an den guten Speck

Beim Speckseminar lüftete Metzgermeister Hug nicht jedes Geheimnis / Werbung für die Region


Alles rund um den Schwarzwälder Speck erklärte Karlfrieder Hug
bei seinem gut besuchten Speckseminar im Wirthausmuseum „Krone“ in Tegernau. 
Foto: BZ

Beim Speckseminar im Krone-Saal in Tegernau war wieder buchstäblich der letzte Stuhl besetzt. Und gebannt lauschte das zahlreiche Publikum den Ausführungen des Steinemer Metzgermeisters Karl-Friedrich Hug, der den Besuchern aus der ganzen Region mit ansteckender Begeisterung und großer Berufserfahrung "alles rund um den Speck" näher brachte.

Aber auch nur fast alles! Denn auch dieser aussterbende Handwerksberuf lebt von althergebrachten "Geheimnissen" von der Fütterung der Hausschweine bis zum Pökeln, Lufttrocknen und Räuchern des Specks. Diese "Flora" konnten die Zuhörer an hauchdünn geschnittenem "Schneiderhof"-Speck, an EU geschütztem "Schwarzwälder Schinken", an einer "Buurepfanne" mit Kartoffeln, Zwiebeln, Äpfel und Speck oder an einer Schinkentorte à la Hug riechen und ausprobieren. Und das Ganze bei einem Viertele Gutedel oder einem "Chriesiwässerle".

Es war ein sehr leibliches Thema, wobei gerade der "feisse" Speck als "ein Fett gewordenes Gedicht" benannt wurde. Dass Fett ein Geschmacksträger ist, ist jedem bekannt. Dass man bei gesunder Ernährung auch einmal sündigen darf, sicherlich auch. Dieses Speckseminar war eine Werbung für regionale Produkte und eine Spende von Karl-Frieder Hug an das Wirtshausmuseum "Krone" in Tegernau.
Begeistert waren auch die Vereinsfreunde vom Hartheimer "Salmen"/Schwanitzhaus.

Bericht. BZ/KUK

 

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