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Die Chronik der sonntäglichen "Krone - Frühschoppen"

 

 

Gastwirtschaft seit Februar 1735

Dicht gedrängt saßen die zahlreichen Gäste im Kronegarten in Tegernau
beim „Tag des offenen Denkmals“ in der „Krone“.

Der Musikverein Tegernau trug mit seinem musikalischen Beitrag zum Gelingen des Festes bei. Foto: Markgräfler Tagblatt
Der Musikverein Tegernau trug mit seinem musikalischen Beitrag zum Gelingen
des Festes bei.   Foto: Heiner Fabry

Schon dicht gedrängt saßen die zahlreichen Gäste im Kronegarten in Tegernau, als Hans Viardot um 11 Uhr am Sonntag den „Tag des offenen Denkmals“ im Wirtshausmuseum „Krone“ eröffnete.

Zum Frühschoppenkonzert begrüßte schon zum zwanzigsten Mal der Musikverein Tegernau, der im Jahr 1900 in eben dieser „Krone“ gegründet worden war und ihr seitdem die Treue hält.

Bei den Führungen im Wirtshausmuseum, das wegen seiner umfangreichen Dokumentation an historischen Fotografien „das Haus der tausend Bilder“ genannt wird, schlossen sich zahlreiche Besucher an, die zum erste Mal in der „Krone“ waren.

In seiner Führung schilderte Hans Viardot die Geschichte der „Krone“, die nach dem Tod der letzten Wirtin, der „Kallfass-Luis“, nach umfangreichen Sanierungen vom Verein zur Erhaltung des Wirtshauses „Zur Krone“ wieder eröffnet worden war.

Die „Krone“ besteht als Gastwirtschaft seit Februar 1735. Das Gebäude der „Krone“ ist sicher älter und es wird vermutet, dass es schon im zwölften Jahrhundert bestand, denn das im Gebäude gefundene „Krone“-Fläschchen wurde von Fachleuten auf das zwölfte Jahrhundert datiert.

Im Gasthaus werden zur Zeit reiche Foto-Dokumentationen gezeigt, die Bilder aus dem Kleinen Wiesental aus vergangenen Zeiten zeigen. Neben einer Dokumentation von Fotos der alten Gasthäuser der früher selbständigen acht Einzelgemeinden, besteht eine Sammlung von Bild-Postkarten der bekannten Schwarzwaldmaler mit Bildern von Schwarzwaldhäusern und Naturlandschaften. „Diese Bilder geben den Schwarzwald als Sehnsuchstort wieder“, erklärte Hans Viardot bei seiner Führung. Die Wirklichkeit aber war eine andere, wie Hans Viardot im Detail erläuterte. Davon geben Fotografien vom Alltag der Menschen im Kleinen Wiesental Zeugnis, die sich ebenfalls im Wirthausmuseum finden.

Die genannten Ausstellungen werden durch Bild- und Schriftzeugnisse aus der Zeit um den Ersten und Zweiten Weltkrieg erweitert und vertieft.

Die Besucher waren von der Zahl und der Qualität der Ausstellungen nachhaltig beeindruckt und verlangten immer wieder nähere Aufschlüsse zu einzelnen der dargestellten Bilder. Das Wirtshaumuseum „Krone“ hat mit diesem Denkmaltag und seinen Ausstellungen, seinem Anspruch „ein lebendes Museum“ zu sein, wieder alle Ehre gemacht.

Hans Viardot (Mitte) bei der BegrüÃ?ung der Gäste am â??Tag des offenen Denkmalsâ??.   
Fotos: Heiner Fabry Foto: Markgräfler Tagblatt
Hans Viardot (Mitte) bei der Begrüßung der Gäste am „Tag des offenen Denkmals“.
Foto: Heiner Fabry

 

Bericht: MT/Heiner Fabry

 

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