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Die Chronik der sonntäglichen "Krone - Frühschoppen"

 

 

 

Jazz im Krone-Garten

Stimmungsvolles Konzert mit "Jazzlong" im Wirtshausmuseum.


Zur Musik von „Jazzlong“ genoss das Publikum einen Frühschoppen in der Tegernauer „Krone“. 
Foto: Heiner Fabry

Swingender Jazz der gehobenen Kategorie und eine Gemeinschaft von Gästen, die sich in der heimeligen Atmosphäre des Wirtshausmuseums Krone vom Krone-Team verwöhnen ließ – schöner kann "Summertime" gar nicht sein. "Jazzlong" verzauberte die Zuhörer und setzte einen weiteren musikalischen Höhepunkt im Unterhaltungsprogramm der Krone.

Die Tegernauer Krone kann immer auf einen starken Stamm treuer Besucher rechnen. Die Formation "Jazzlong" sorgte für zahlreiche zusätzliche Gäste, die aus dem Großraum Lörrach, Weil und Grenzach-Wyhlen ins Kleine Wiesental gepilgert waren, um bei einem gediegenen Jazzkonzert im Garten dabei zu sein. "Jazzlong", die schon zum sechsten Mal in der Krone zu Gast waren, erfüllten auch diesmal wieder alle Erwartungen. Mit Ingo Fräulin am Schlagzeug, Tobias Stächele am Bass, einem wie immer starken Günter Berger am Saxophon und Jutta Kaltenbach, die mit ihrer samtweichen, eindringlichen Stimme den Songs ihr ganz eigenes Gepräge gibt, zeigte sich die Band in Hochform. Bernd Herzog, der neu als Gitarrist die Formation verstärkte, fügte sich nahtlos in das Spiel ein und wirkte als eine echte Bereicherung.

Mit ihrem Programm trafen die Musiker von Jazzlong genau den Geschmack des Publikums. Ob es die Jazzklassiker waren wie der "Watermelon Man" oder Dave Brubecks "Take Five", einschmeichelnde Balladen, die in der Interpretation von Jutta Kaltenbach die herzen dahinschmelzen ließ, wie bei "Lover man" oder "Fly me to the Moon", das Publikum war hingerissen. Dazwischen streuten "Jazzlong" musikalische Preziosen ein, die wie bei "Lullaby of Birdland" oder "Blue Bossa" für wilden Applaus des Publikums sorgten. Es war ein rundum gelungenes Konzert, bei dem die Musik, die Stimmung und das Ambiente ein Gesamterlebnis erzeugten, das keinen Wunsch offen ließ.

Original-Bericht: BZ/Heiner Fabry

 

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